Woher kommt die Feuchtigkeit?

Ein Feuchtefleck an der Wand zeigt nur das Symptom, nicht die Ursache. Mit einer zerstörungsfreien Baufeuchtemessung grenze ich auffällige Bereiche gezielt ein.

Statt bloßer Messwerte liefere ich Ihnen eine fachliche Bewertung im Kontext des gesamten Gebäudes – für klare Antworten statt Vermutungen.

Messen. Einordnen. Ursache erkennen.

Baufeuchtemessung in Frankfurt & Rhein‑Main

Zerstörungsfreie Mikrowellen‑Feuchtemessung und fachliche Ursachenanalyse


Warum eine Baufeuchtemessung wichtig ist

Ein feuchter Fleck an der Wand oder Schimmel im Raum zeigt zunächst nur eine Auffälligkeit.

Entscheidend ist die Frage:

Woher kommt die Feuchtigkeit – und wie weit hat sie sich im Bauteil ausgebreitet?

Eine professionelle Baufeuchtemessung kann auffällige Bereiche räumlich eingrenzen und bildet eine wichtige Grundlage für die weitere Ursachenanalyse.

Zerstörungsfreie Diagnostik mit dem MOIST 350B

Für die Untersuchung von Feuchteauffälligkeiten setze ich das Mikrowellen‑Feuchtemesssystem MOIST 350B ein.

Zerstörungsfreie Untersuchung

Bauteile müssen für die erste Untersuchung nicht geöffnet werden.

Unterschiedliche Messtiefen (4–25 cm)

Je nach Baustoff, Bauteilaufbau und Messkopf können Tiefenbereiche von:

4 cm

7 cm

11 cm

25 cm

untersucht werden.

Untersuchung tieferliegender Bereiche

Nicht nur oberflächennahe, sondern auch tieferliegende Feuchtebereiche können erkannt und miteinander verglichen werden.

Gezielte Diagnostik statt Zufallsmessung

Die Messtechnik wird situationsbezogen eingesetzt – nicht pauschal.

Flächenbündige Rastermessung

Bei großflächigen oder unübersichtlichen Feuchte‑ und Wasserschäden reicht ein einzelner Messpunkt nicht aus.

Durch eine systematische Rastermessung wird die betroffene Fläche an vielen Messpunkten untersucht.

So entsteht ein nachvollziehbares Bild der Feuchteverteilung.

Was eine Rastermessung zeigen kann

  • räumliche Eingrenzung auffälliger Bereiche
  • Veränderungen der Messwerte innerhalb einer Fläche
  • mögliche Feuchteverläufe (von unten nach oben oder seitlich)
  • Auffälligkeiten für weiterführende Untersuchungen
  • Unterschiede zwischen oberflächennahen und tieferliegenden Bereichen

Eine Rastermessung macht Feuchteverteilungen sichtbar – die fachliche Bewertung entscheidet über die Bedeutung der Ergebnisse.


Warum Messwerte allein keinen Schaden erklären

Ein Messgerät liefert Messwerte – aber keine fertige Ursache.

Eine auffällige Feuchteverteilung kann unterschiedliche Ursachen haben:

  • Leitungs‑ oder Wasserschäden
  • mangelhafte Abdichtungen / bauliche Schwachstellen
  • aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit
  • Kondensation / Wärmebrücken
  • raumklimatische oder nutzungsbedingte Faktoren

Die Messergebnisse werden deshalb immer im Zusammenhang bewertet:

  • Baustoff
  • Bauteilaufbau
  • Schadensbild
  • örtliche Gegebenheiten

Je nach Fragestellung können ergänzend sinnvoll sein:

  • Thermografie
  • Raumklima- und Langzeitmessungen
  • CO₂‑Messungen
  • Partikelmessungen
  • Luftkeimmessungen


Grafische Auswertung einer Rastermessung

Die Darstellung visualisiert die Ergebnisse einer systematischen Rastermessung über die untersuchte Bauteilfläche.

Unterschiede und auffällige Bereiche innerhalb der gemessenen Feuchteverteilung können dadurch grafisch dargestellt und räumlich eingegrenzt werden.


Die Messgrafik zeigt die Verteilung der Messwerte – die Ursache der Feuchtigkeit ergibt sich erst aus der fachlichen Bewertung der Untersuchungsergebnisse im Gesamtzusammenhang.

Feuchtigkeit im Gebäude vermutet?

Eine professionelle Baufeuchtemessung kann helfen, auffällige Bereiche gezielt einzugrenzen und eine fundierte Grundlage für die weitere Ursachenuntersuchung zu schaffen.

Welche Messung sinnvoll ist, richtet sich nach der konkreten Fragestellung und den festgestellten Verhältnissen vor Ort.

Fred Rohleder 

Freier Sachverständiger und Gutachter für Feuchte‑ und Schimmelschäden

Frankfurt am Main und Rhein‑Main‑Gebiet

Baufeuchtemessung